Teilnehmer der Deutsch-Ungarischen Sommerakademie wurden im Rathaus begrüßt
Sowohl die historischen Ereignisse als auch die Schauplätze des Paneuropäischen Picknicks konnten die Studenten der Deutsch-Ungarischen Sommerakademie am Montag im Rathaus kennenlernen.
Die Ereignisse des Sommers 1989, wie z.B. das Paneuropäische Picknick, bzw. die Tatsache, dass Ungarn seine Staatsgrenze geöffnet hatte, trugen entscheidend dazu bei, dass die Zweiteilung von Europa endete. Bereits seit fast 10 Jahren besteht die Tradition, aus dem Anlass des Paneuropäischen Picknicks veranstalten der Deutsch-Ungarische Jugendverein und die Konrad-Adenauer-Stiftung eine Sommer-Akademie. Dieses Ereignis ist stets mit der Besichtigung historischer Gedenkstätten verbunden.

Die sich in Sopron aufhaltenden Studenten wurden im Namen der Selbstverwaltung Sopron von Bürgermeister dr Ciprián Farkas begrüßt. Der Stadtvorsteher formulierte in seiner Begrüßungsrede: Seit 1989 ist Sopron nicht nur die Stadt der Treue sondern gleichzeitig auch die Stadt der Freiheit.
Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Budapest, Ungarn, Michael Winzer betonte: jedes Jahr kommen sie nach Sopron und laden Jugendliche ein, um dem Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung vor 36 Jahren gebührend zu gedenken.

Am Ende seiner Worte überreichte der Bürgermeister den Mitgliedern der Konrad-Adenauer-Stiftung bzw. des Deutsch-Ungarischen Jugendvereins kleine Geschenke. Die Mitglieder wohnen dem Gedenkfeier zum 36. Jubiläum des Paneuropäischen Picknicks, am Dienstag, im Paneuropäischen Picknick Gedenkpark bei Sopronpuszta.
